Ich bin angenehm überrascht. Die pidder-Macher sind auf meine Kritik eingegangen, und das mit geradezu historischer Offenheit und, hey, sogar humorvoll. Zu lesen unter https://www.pidder.com/blog/2010/01/eine-stellungnahme/
Ein paar Zitate und Anmerkungen...
"coole Reaktion der pidder-Betreiber" ... »
Freitag, 15. Januar 2010
coole Reaktion der pidder-Betreiber
Samstag, 9. Januar 2010
Zweifel an pidder
pidder ist ein neuer Datenaustausch- und Single-Sign-On-Service, der sich als Gewinn für die Sicherheit anpreist. Es kommt sicher nicht überraschend, dass ich das etwas anders sehe...
"Zweifel an pidder" vollständig lesen »
Geschrieben von datenritter
um
23:59
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Tags für diesen Artikel: bruce schneier, datenschutz, internet, sicherheit, verbraucher, verschlüsselung
Donnerstag, 31. Dezember 2009
massenhafte Teilnahme
Die tagesschau beklagt sich auf ihren Webseiten über "manipulierte" Online-Umfragen:
Als ich auf den Text (der, wie ich gerade sehe, schon von 2007 ist) hingewiesen wurde, entglitten mir spontan die Finger:
Mal ehrlich, was bilden die sich ein? Dass ihre nicht repräsentativen, kostenlosen Umfragen mehr als nur Unterhaltungswert haben?
Liebe User,
wir freuen uns über Ihre rege Beteiligung an unseren Umfragen!
Weniger erfreut nehmen wir zur Kenntnis, dass viele unserer Umfragen von Interessengruppen zum Anlass genommen wurden und werden, ihre jeweiligen Mitglieder zur massenhaften Teilnahme aufzurufen.
Wenn Ihnen derlei bekannt wird, schicken Sie uns doch einfach eine E-Mail an redaktion[ätt]tagesschau.de. Das hilft uns dabei, unsere Umfrageergebnisse besser einzuordnen.
Herzlichst
tagesschau.de
Als ich auf den Text (der, wie ich gerade sehe, schon von 2007 ist) hingewiesen wurde, entglitten mir spontan die Finger:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe User,
bezugnehmend auf diesen Beitrag http://www.tagesschau.de/meldung212042.html In eigener Sache möchte ich gerne die Frage an Sie richten, in wiefern ein Aufruf zur "massenhaften Teilnahme" an einer Internetumfrage das Ergebnis wirklich verfälschen könnte.
Welchen Zweck hat eine schon von Ihnen selbst als "nicht repräsentativ" gekennzeichnete Internetumfrage überhaupt, und wie könnte man diesem schaden? Macht eine große Zahl an Teilnehmern das Ergebnis nicht belastbarer?
Das vermeintliche Problem besteht doch nur dann, wenn nur die Interessensgruppen, die einer Abstimmungsoption mehr zugetan sind, aufrufen, die der anderen aber nicht.
Aber denen, die nicht teilgenommen haben kann man ja problemlos mangelndes Interesse vorwerfen.
Und ist es nicht immer so, dass der, der am lautesten schreit, am meisten wahrgenommen wird? Wenn ich den Fernseher einschalte, habe ich zumindest den Eindruck.
Und gerade flüstert mir jemand zu: "Es scheint eine feste Regel zu sein: Institute dürfen manipulative Fragen stellen, aber manipulierte Antworten sind in der Branche verpönt."
(MfG usw)
Mal ehrlich, was bilden die sich ein? Dass ihre nicht repräsentativen, kostenlosen Umfragen mehr als nur Unterhaltungswert haben?
Montag, 10. August 2009
De Maizières Vorstellungskraft gesprengt
Berlin. Kanzleramtschef de Maizière hat sich bei der heutigen Sommerlochrede erfolgreich selbst parodiert. In einem Interview mit der Rheinischen Post stellte er die rhetorische Frage, ob das Internet völlig frei sein könne und sprach dann weiter, als müsse man genau dies annehmen.
Darüberhinaus suggerierte er eine Bedrohung der Menschen durch nicht verfolgbare Delikte und verglich das Internet mit dem Zivilrecht. Nach dieser absurd-humoristischen Einlage, mit der er auf die platte Angstmacherei anderer CDU-Politiker anspielte, präsentierte er sich in selbst als souveränen Heilsbringer, in dem er "Verkehrs"regeln für das Internet vorschlug.
Im furiosen Finale sprach de Maizière von "Scheußlichkeiten, die jede Vorstellunskraft sprengen" und machte sich so erfolgreich zum Larry der Woche.
Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass de Maizière vielleicht nicht frewillig für Heiterkeit im Sommerloch sorgte, sondern an der gefährlichen "Browserdemenz" (med. Dementia Navigatoris) erkrankt sein könne. Zu den Symptomen, die gehäuft Poltiker über 40 heimsuchen, gehören mangelndes Verständnis einfacher Software wie Browsern (Morbus Zypries), zwanghafte Versuche, elektronische Inhalte auf Papier zu bannen (sog. "Internetausdrucker"), sowie ungewollte verbale Äußerungen, meist in Form von peinlichen, unpassenden Vergleichen (Internet-Tourette). Die Auswirkungen auf die Psyche gelten jedoch als gering, da Betroffene ausnahmslos jegliches Schamgefühl verlieren.
Andere Kritiker reagierten verhalten oder selbst parodistisch auf die Vorstellung. Viele hatten den Namen Thomas de Maizière heute zum ersten mal gehört und bereits wieder vergessen.
Darüberhinaus suggerierte er eine Bedrohung der Menschen durch nicht verfolgbare Delikte und verglich das Internet mit dem Zivilrecht. Nach dieser absurd-humoristischen Einlage, mit der er auf die platte Angstmacherei anderer CDU-Politiker anspielte, präsentierte er sich in selbst als souveränen Heilsbringer, in dem er "Verkehrs"regeln für das Internet vorschlug.
Im furiosen Finale sprach de Maizière von "Scheußlichkeiten, die jede Vorstellunskraft sprengen" und machte sich so erfolgreich zum Larry der Woche.
Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass de Maizière vielleicht nicht frewillig für Heiterkeit im Sommerloch sorgte, sondern an der gefährlichen "Browserdemenz" (med. Dementia Navigatoris) erkrankt sein könne. Zu den Symptomen, die gehäuft Poltiker über 40 heimsuchen, gehören mangelndes Verständnis einfacher Software wie Browsern (Morbus Zypries), zwanghafte Versuche, elektronische Inhalte auf Papier zu bannen (sog. "Internetausdrucker"), sowie ungewollte verbale Äußerungen, meist in Form von peinlichen, unpassenden Vergleichen (Internet-Tourette). Die Auswirkungen auf die Psyche gelten jedoch als gering, da Betroffene ausnahmslos jegliches Schamgefühl verlieren.
Andere Kritiker reagierten verhalten oder selbst parodistisch auf die Vorstellung. Viele hatten den Namen Thomas de Maizière heute zum ersten mal gehört und bereits wieder vergessen.
endlich Regeln für dieses Internet
Kanzleramtschef Thomas de Maizière (Wer? Ach der, äh, jaja, genau...) hat mich mit folgender inhaltlich völlig sinnloser Anmerkung aufgerüttelt:
(Quellen: Rheinische Post, heise)
Das denken wir gleich mal weiter, bevor es womöglich zu spät ist. Ich sage:
Kann das Internet frei von Normen sein? Wir brauchen endlich technische Spezifikationen für das Internet. Normungsgremien werden ausgeschlossen und übergangen, es herrscht ein wirtschaftsschädigendes Chaos und es gibt viele Unfälle durch Kollisionen. Keiner weiß, wie dieses Internet eigentlich funktioniert. Wir brauchen mittelfristig eine Deutsche Internet Norm (DIN), sonst werden wir dort einen Wildwuchs erleben, der jede Vorstellungskraft sprengt!
Kann das Internet frei von Farben sein? Zur Zeit ist es doch reiner Zufall, welche Farben bei Ihnen und mir auf dem Bildschirm ankommen, da fehlt jede Vergleichbarkeit. Kreativität kommt nicht ohne Regeln aus. Wir brauchen mittelfristig Regeln der Farblehre für dieses Internet, sonst werden wir Hässlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen.
Ich gehe sogar noch weiter und frage:
Kann das Internet frei von Rezepten sein? In deutschen Küchen wird erfolgreich gekocht, weil man weiß, wie man Aromen und Gewürze zu nutzen hat, das Internet jedoch ist da völlig ohne Maß. Wir brauchen mittelfristig Kochrezepte für dieses Internet, sonst werden wir Geschmacklosigkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen.
Und jetzt alle: Internet! Regeln! Chaos! Regeln! Internet! Scheußlich! Regeln! Chaos! Scheußlich! Chaos! Regeln! Chaos! Internet! Scheußlich! Regeln! Internet! Chaos! Internet! Chaos! Internet! Regeln! Regeln! Regeln! Scheußlich! Internet! Chaos! Scheußlich! Regeln! BUMMM!!!
De Maizière ist übrigens Jurist.
Kann das Internet völlig frei sein? Müssen wir nicht die Menschen vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften schützen wie im Zivilrecht? Ähnlich wie auf den Finanzmärkten brauchen wir mittelfristig Verkehrsregeln im Internet. Sonst werden wir dort Scheußlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen.
(Quellen: Rheinische Post, heise)
Das denken wir gleich mal weiter, bevor es womöglich zu spät ist. Ich sage:
Kann das Internet frei von Normen sein? Wir brauchen endlich technische Spezifikationen für das Internet. Normungsgremien werden ausgeschlossen und übergangen, es herrscht ein wirtschaftsschädigendes Chaos und es gibt viele Unfälle durch Kollisionen. Keiner weiß, wie dieses Internet eigentlich funktioniert. Wir brauchen mittelfristig eine Deutsche Internet Norm (DIN), sonst werden wir dort einen Wildwuchs erleben, der jede Vorstellungskraft sprengt!
Kann das Internet frei von Farben sein? Zur Zeit ist es doch reiner Zufall, welche Farben bei Ihnen und mir auf dem Bildschirm ankommen, da fehlt jede Vergleichbarkeit. Kreativität kommt nicht ohne Regeln aus. Wir brauchen mittelfristig Regeln der Farblehre für dieses Internet, sonst werden wir Hässlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen.
Ich gehe sogar noch weiter und frage:
Kann das Internet frei von Rezepten sein? In deutschen Küchen wird erfolgreich gekocht, weil man weiß, wie man Aromen und Gewürze zu nutzen hat, das Internet jedoch ist da völlig ohne Maß. Wir brauchen mittelfristig Kochrezepte für dieses Internet, sonst werden wir Geschmacklosigkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen.
Und jetzt alle: Internet! Regeln! Chaos! Regeln! Internet! Scheußlich! Regeln! Chaos! Scheußlich! Chaos! Regeln! Chaos! Internet! Scheußlich! Regeln! Internet! Chaos! Internet! Chaos! Internet! Regeln! Regeln! Regeln! Scheußlich! Internet! Chaos! Scheußlich! Regeln! BUMMM!!!
De Maizière ist übrigens Jurist.
Mittwoch, 24. Juni 2009
unser Planet, unser Jahrtausend!
Kristian Köhntopp wird über die Talk-Runde "Unter den Linden" mit Dirk Hillbrecht und Rupert Scholz ein wenig emotional und erklärt in seinem Eintrag "Falscher Planet, falsches Jahrtausend", warum er gewissermaßen der echteste aller Netzbürger ist.
Zitat:
Aha. (Ein ziemlich altbackenes Statement irgendwie.)
Rupert Scholz lebt vermutlich nicht online. Aber er lebt auf diesem Planeten und in diesem Jahrtausend... "unser Planet, unser Jahrtausend!" ... »
Zitat:
Ich lebe online.
Aha. (Ein ziemlich altbackenes Statement irgendwie.)
Rupert Scholz lebt vermutlich nicht online. Aber er lebt auf diesem Planeten und in diesem Jahrtausend... "unser Planet, unser Jahrtausend!" ... »
Donnerstag, 7. Mai 2009
Bundestag stolpert über seine eigene Mitstörerhaftung
Anlässlich der unglaublich erfolgreichen Petition gegen Internetzensur (Petition, Twitterseite mit aktuellen Zahlen) hat das Moderatorenteam des Bundestages im zugehörigen Forum mal so richtig hart durchgegriffen:
Weil gegen diese alberne Regel so oft verstoßen wurde — bei heißen Diskussionen mit vielen Teilnehmern nicht wirklich ungewöhnlich — sind neue Threads jetzt nicht mehr erlaubt, man muss in den vorhandenen weiterdiskutieren. Wie das die Moderation vereinfacht, ist mir schleierhaft. Außerdem drohte man, das Forum ganz zu schließen.
MrTopf kommentiert das so:
Und Markus von netzpolitik.org schreibt:
Ich sage dazu nur: Juristen.
Nach der Rechtsprechung bestehen beim Setzen von Links im Internetangebot zumutbare Prüfungspflichten, deren Verletzung zu einer Störerhaftung führen kann. Diese Prüfungspflicht besteht auch für die Veröffentlichung von Internetadressen (URL), ohne dass diese verlinkt sind. Eine Überprüfung der von Ihnen in den öffentlichen Petitionen und Diskussionsforen eingestellten URLs durch die Moderatoren ist jedoch nicht möglich, so dass die Verwendung von URLs gänzlich untersagt ist.
Weil gegen diese alberne Regel so oft verstoßen wurde — bei heißen Diskussionen mit vielen Teilnehmern nicht wirklich ungewöhnlich — sind neue Threads jetzt nicht mehr erlaubt, man muss in den vorhandenen weiterdiskutieren. Wie das die Moderation vereinfacht, ist mir schleierhaft. Außerdem drohte man, das Forum ganz zu schließen.
MrTopf kommentiert das so:
Schön, dass auch die Betreiber der Bundestagsseiten schon über die heiteren Konsequenzen diesen Kleinods deutscher Rechtssprechung Bescheid wissen.
Und Markus von netzpolitik.org schreibt:
Da kann man nur hoffen, dass die Mitglieder des Bundestages am eigenen Leibe mal lernen, welche Probleme ihr schlecht umgesetztes Telemediengesetz vielen Bloggern bringen können.
Ich sage dazu nur: Juristen.
Dienstag, 28. April 2009
10 Schritte zum erscheckendsten Cyberwar-Artikel aller Zeiten
Das Magazin Foreign Policy hat eine wunderbare "Anleitung", wie man den "erschreckendsten Cyberwar-Artikel aller Zeiten" schreibt.
Die Tipps sind vielfältig und mit Links zu entsprechenden Beispielen hinterlegt:
Nicht den Estland-Vorfall vergessen:
Und China muss natürlich erwähnt werden, wird erklärt. Ganz wichtig auch die Sache mit den Experten:
Das kennen wir ja zur Genüge.
(Wäre das nicht eigentlich ganz gut so?)
Die Tipps sind vielfältig und mit Links zu entsprechenden Beispielen hinterlegt:
It pays to cannibalize on some recent tragic event from the real world; adding "cyber" to its name would usually trigger all the right associations. Studies show that references to "digital Pearl Harbor","cyber-Katrina", and "electronic 9/11" are most effective, particularly for stories involving electricity grids or dams. Never make any explicit attempts to explain the bizarre choice of your title– you need to leave enough ambiguity out there for your readers to "connect the dots" themselves.
Nicht den Estland-Vorfall vergessen:
Begin the story in Estonia, with a reference to its 2007 attacks; make sure to play up the “E-stonia” tune and how the entire country was under online siege for a month (never mention that rioting in the Estonian streets was much more devastating and that the actual online siege lasted for twenty minutes at best).
Und China muss natürlich erwähnt werden, wird erklärt. Ganz wichtig auch die Sache mit den Experten:
5. Find and quote industry experts with the biggest possible conflicts of interest – preferably those who make their living thanks to the public paranoia about cybersecurity. Make sure you give them enough space to quote their latest anti-virus solutions and consulting services.
Das kennen wir ja zur Genüge.
I bet half of your readers would never want to use a computer again.
(Wäre das nicht eigentlich ganz gut so?)
Freitag, 17. April 2009
Telekom blockiert Teebeutel
Wer sich die Whois-Daten für die Domains t-beutel.de und t-wurst.de anschaut (z.B. durch Abfrage bei der DENIC), wird überrascht: Die Domains sind auf die Deutsche Telekom AG, Abteilung "Domainmanagement" registriert.
Diese Art von "Markenschutz" erscheint mir doch etwas übereifrig. (Da können nur Juristen dahinterstecken.)
Auch t-offline.de hat sich die Telekom gekrallt, was irgendwie nachvollziehbar ist.
t-licht.de gehört allerdings einem gewissen Tobias Licht, und t-error.de ist eine Seite des Satire-Magazins Titanic.
Diese Art von "Markenschutz" erscheint mir doch etwas übereifrig. (Da können nur Juristen dahinterstecken.)
Auch t-offline.de hat sich die Telekom gekrallt, was irgendwie nachvollziehbar ist.
t-licht.de gehört allerdings einem gewissen Tobias Licht, und t-error.de ist eine Seite des Satire-Magazins Titanic.
Mittwoch, 28. Januar 2009
Verkehrsmittelvergleich der Bahn ist da
Neben einem hübschen Blumensymbol im Corporate Design hat die Deutsche Bahn nun den letztes Jahr getesteten Verkehrsmittelvergleich auf ihren Webseiten eingebaut. Hinter dem in trendigem (aber völlig unpassendem) CamelCase gehaltenen Namen "UmweltMobilCheck" erwartet den Benutzer wie schon vermutet eine etwas einseitige Betrachtung.
In gleich drei Diagrammen zeigt die Bahn den Energieverbrauch, Kohlendioxidausstoß und sogar die Feinstaubbelastung im Vergleich zum Auto und — wenn möglich — Flugzeug. Die Fahrzeit wird lediglich klein angezeigt. Transportmöglichkeiten, Kosten, Flexibilität und Umstiege werden ignoriert. Interessantes Detail: Das Flugzeug scheint zumindest in dem gezeigten Testfall die Nase vorn zu haben, und die Bahn macht keine Anstalten das zu verbergen.
In gleich drei Diagrammen zeigt die Bahn den Energieverbrauch, Kohlendioxidausstoß und sogar die Feinstaubbelastung im Vergleich zum Auto und — wenn möglich — Flugzeug. Die Fahrzeit wird lediglich klein angezeigt. Transportmöglichkeiten, Kosten, Flexibilität und Umstiege werden ignoriert. Interessantes Detail: Das Flugzeug scheint zumindest in dem gezeigten Testfall die Nase vorn zu haben, und die Bahn macht keine Anstalten das zu verbergen.
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