Ich habe ein neues Wort für Windows, Word & Co: Sackgassensoftware.
Das bringt am besten zum Ausdruck, was für Probleme Menschen mit Software eines Herstellers bekommen können, der seine Schnittstellen nicht offenlegt, User bevormundet, in dem er z.B. Updates für ältere Produkte einstellt oder gar alte Dateiformate mehr oder minder heimlich über Bord wirft, so dass eine "neuere Version" eines Programmes die mit der "älteren Version" erstellten Dokumente nicht mehr öffnen kann.
Die Daten des Users, sein höchstes Gut, landen in einer Sackgasse und kommen nicht wieder heraus. Leider ist die Sackgasse oft so lang, dass der User das nicht einsieht, sondern gemächlich weiter schlendert. Zugegeben: Abbiegen kostet Kraft. Und da sich dank der von Windows vorgespielten Einfachheit heutzutage jeder für computerbegabt hält, werden höherqualifizierte Meinungen auch nicht akzeptiert.
Dienstag, 8. Juli 2008
Sackgassensoftware
Geschrieben von datenritter
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13:33
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Dienstag, 24. Juni 2008
Installationen mit Windows Vista
Windows Vista setzt sich nicht durch, es wird durchgesetzt. Unter anderem durch Vorinstallation auf Notebooks. Auf einem derart verunstalteten Gerät hatte ich kürzlich das zweifelhafte Vergnügen, einen besseren Browser installieren zu dürfen.
Die Benutzerin hatte dies zunächst selbst versucht, ohne Administrator-Passwort wurden Systemdateien und Unterverzeichnisse des Browsers jedoch auf ihrem Desktop installiert. Kein schöner Anblick.
Nach einer Aufräumaktion versuchten wir es dann mit dem Administrator-Konto. Der vorgeschlagene Pfad im Fenster des Installers: "C:\Program Files\Mozilla".
Es handelt sich aber um ein deutsches Windows, und im Explorer wird das Verzeichnis "Program Files" im Gegensatz zu "Programme" nicht angezeigt. Es ist ja denkbar, dass Microsoft diesem Systempfad endlich einen einheitlichen Namen verpasst hat. Wäre schon sehr modern, sowas. Und dass dieser Pfad je nach eingestellter Sprache anders angezeigt wird.
Was aber ein klein wenig nervt ist, dass Vista die Installation verweigert, wenn man "C:\Programme\Mozilla" im Installationsprogramm eingibt. Begründung:
Ah. Natürlich. Da muss ich mich wohl an den Administrator wenden. Moment — das bin ich ja selbst! Zu dumm.
Ich ging also nochmal in mich und erkannte demütig, dass ich auch als Administrator in einem Eingabefeld nicht einfach etwas eingeben darf. Mit dem vorgegebenen Pfad wurde der Browser dann installiert.
Auch in Windows Vista gibt es also Fehlermeldungen, die an Nützlichkeit kaum zu überbieten sind.
Die Benutzerin hatte dies zunächst selbst versucht, ohne Administrator-Passwort wurden Systemdateien und Unterverzeichnisse des Browsers jedoch auf ihrem Desktop installiert. Kein schöner Anblick.
Nach einer Aufräumaktion versuchten wir es dann mit dem Administrator-Konto. Der vorgeschlagene Pfad im Fenster des Installers: "C:\Program Files\Mozilla".
Es handelt sich aber um ein deutsches Windows, und im Explorer wird das Verzeichnis "Program Files" im Gegensatz zu "Programme" nicht angezeigt. Es ist ja denkbar, dass Microsoft diesem Systempfad endlich einen einheitlichen Namen verpasst hat. Wäre schon sehr modern, sowas. Und dass dieser Pfad je nach eingestellter Sprache anders angezeigt wird.
Was aber ein klein wenig nervt ist, dass Vista die Installation verweigert, wenn man "C:\Programme\Mozilla" im Installationsprogramm eingibt. Begründung:
Sie haben keine ausreichenden Zugriffsrechte für das eingegebene Verzeichnis. (Sie blöder Honk, Sie.)
Ah. Natürlich. Da muss ich mich wohl an den Administrator wenden. Moment — das bin ich ja selbst! Zu dumm.
Ich ging also nochmal in mich und erkannte demütig, dass ich auch als Administrator in einem Eingabefeld nicht einfach etwas eingeben darf. Mit dem vorgegebenen Pfad wurde der Browser dann installiert.
Auch in Windows Vista gibt es also Fehlermeldungen, die an Nützlichkeit kaum zu überbieten sind.
Geschrieben von datenritter
um
16:10
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Mittwoch, 21. Mai 2008
Windows und die... Druckertreiber?
Besonders faszinierend an Windows finde ich, dass Fehlermeldungen, oftmals völliger Unsinn sind, geradezu frei erfunden. Sie sind dann nicht nur mies übersetzt, sie haben mit dem eigentlichen Problem einfach nichts zu tun, und weitere Diagnosemöglichkeiten hat man dank Microsofts Verschlossenheitspolitik nicht.
Eigentlich super, oder? Damit kann man die User so richtig fertigmachen: "Das bedeutet wahrscheinlich nichts — oder etwas völlig anderes." Selbst schuld, die liefern auch immer nur Meldungen wie "geht nicht" oder "ist kaputt".
Leider wollen die dann trotzdem, dass man was repariert. Und wo unter Linux ein Blick ins Logfile genügt, muss unter Windows einfach alles durchprobiert werden, egal wie abwegig. Im Laufe der Zeit werden die Vermutungen dann immer abstruser, bis man tatsächlich durch Zufall das Übel erkennt... "Windows und die... Druckertreiber?" ... »
Eigentlich super, oder? Damit kann man die User so richtig fertigmachen: "Das bedeutet wahrscheinlich nichts — oder etwas völlig anderes." Selbst schuld, die liefern auch immer nur Meldungen wie "geht nicht" oder "ist kaputt".
Leider wollen die dann trotzdem, dass man was repariert. Und wo unter Linux ein Blick ins Logfile genügt, muss unter Windows einfach alles durchprobiert werden, egal wie abwegig. Im Laufe der Zeit werden die Vermutungen dann immer abstruser, bis man tatsächlich durch Zufall das Übel erkennt... "Windows und die... Druckertreiber?" ... »
Montag, 19. Mai 2008
OpenSSL-Debakel zeigt: Linux selbstverständlich sicherer als Windows

Abgeleitet von XKCDs Random Number und daher unter Creative Commons BY-NC-2.5-Lizenz, siehe http://xkcd.com/license.html.
Diesen Cartoon, und eine Verarbeitung dieses Dilbert-Comics im gleichen Stil findet man zur Zeit fast überall im Netz. Und Lolcats gibt es natürlich auch.
Ein schlimmer Bug hat die Linux-Welt erschüttert. SSH-, OpenVPN- und andere X509-Schlüssel sind vorhersehbar, die Sicherheit dahin. Feiste Windows-User kringeln sich in ihren nassgeschwitzen T-Shirts vor Lachen, blöd grinsende Microsoft-Jünger zeigen mit nackten Wurstfingern auf eigentlich besser ausgestattete Betriebssysteme, spießige Neuinstallierer fühlen sich in ihrer oberflächlichen Halbmeinung dass "Sicherheitslücken ja überall drin sind", bestätigt.
Ich denke, der Spott ist unberechtigt. Ebenso wie das peinlich berührte Schweigen der Geeks und das leise Wimmern der Blogs. "OpenSSL-Debakel zeigt: Linux ... »
Geschrieben von datenritter
in SSL/TLS
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04:58
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Freitag, 14. März 2008
Hat Bruce Schneier die Grippe?
Anders kann ich mir diesen Beitrag in seinem Blog nicht erklären. Er schreibt dort über ein Tool, mit dem man über den FireWire-Port eines Windows-PCs vollen Zugang zum Speicherinhalt bekommt:
Aber das ist schon seit zwei Jahren bekannt, außerdem ist es eben die Festplattenverschlüsselung, die hier wirkungslos ist.
In den Kommentaren wird auch entsprechend Stellung genommen. Ein Leser schreibt:
Stimmt.
This is impressive: (...)
Full disk encryption seems like the only defense here.
Aber das ist schon seit zwei Jahren bekannt, außerdem ist es eben die Festplattenverschlüsselung, die hier wirkungslos ist.
In den Kommentaren wird auch entsprechend Stellung genommen. Ein Leser schreibt:
What intern put this on your blog! This is not the Bruce I know .....
Stimmt.
Geschrieben von datenritter
um
12:33
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Mittwoch, 12. März 2008
Partitionen vor dem Windows-Installer verstecken und so
Meine kleinen Problemchen mit der Windows-Installation auf einer SATA-Platte, auf der schon Linux-Partitionen sind, sind Vergangenheit. Nicht, dass ich ein Windows bräuchte, ich habe schließlich ein richtiges Betriebssystem. Aber es geht hier um's Prinzip.
Die gute und die schlechte Nachricht: Windows XP läuft, aber neu installieren ließ es sich nicht. "Partitionen vor dem Windows-Installer ... »
Die gute und die schlechte Nachricht: Windows XP läuft, aber neu installieren ließ es sich nicht. "Partitionen vor dem Windows-Installer ... »
Donnerstag, 6. März 2008
Kryoattacke - erstes(?) Tool frei verfügbar
Es bereits eine erste Umsetzung zur Ausnutzung der Remanenz von DRAMs.
Bei hack a day wurde Wiesel McGrews Tool msramdmp vorgestellt, das auf Syslinux basiert. Auf einem USB-Stick installiert ergibt es ein praktisches Werkzeug zum Auslesen von... Diagnosedaten... aus dem Hauptspeicher eines PCs... "Kryoattacke - erstes(?) Tool frei verfügbar" ... »
Bei hack a day wurde Wiesel McGrews Tool msramdmp vorgestellt, das auf Syslinux basiert. Auf einem USB-Stick installiert ergibt es ein praktisches Werkzeug zum Auslesen von... Diagnosedaten... aus dem Hauptspeicher eines PCs... "Kryoattacke - erstes(?) Tool frei verfügbar" ... »
Geschrieben von datenritter
um
17:08
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Mittwoch, 5. März 2008
Windows und die (Kamel)treiber - Fortsetzung
Zahlreiche weitere Versuche liegen hinter mir. Windows 98 möchte Laufwerk C: selbst formatiert haben, ein mit
Windows XP hat Probleme, wenn sich überhaupt Linux-Partitionen auf der Festplatte befinden. Natürlich nur bei bestimmten Kombinationen aus primären und erweiterten Partitionen. Und sie zweite Platte, auf der sich ausschließlich Linux-Partitionen befinden, muss ich abziehen, damit der Installer überhaupt startet...
"Windows und die (Kamel)treiber - Fortsetzung" ... »
mkfs.vfat erstelltes kann es nicht lesen. Vielleicht hatte ich versehentlich FAT12 verwendet oder sowas, aber egal, es installiert jetzt. Leider sind meine Laufwerksbuchstaben in einer völlig falschen Reihenfolge, obwohl alle Partitionen auf einer Platte liegen und nur die erste "aktiv" markiert ist.Windows XP hat Probleme, wenn sich überhaupt Linux-Partitionen auf der Festplatte befinden. Natürlich nur bei bestimmten Kombinationen aus primären und erweiterten Partitionen. Und sie zweite Platte, auf der sich ausschließlich Linux-Partitionen befinden, muss ich abziehen, damit der Installer überhaupt startet...
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Dienstag, 4. März 2008
Windows hat viele Treiber...
...aber das müssen Kameltreiber sein.
Wegen eines Computerspiels wollte ich mein Windows XP (manche sagen: das "beste" Windows aller Zeiten) flott machen. Seit einem Festplattentausch und Neupartitionierung schmeißt mich das nämlich nach der Anmeldung direkt wieder raus. Nach dem Löschen der Datei
Die Installations-CD erkennt meine SATA-Festplatten nicht. Macht nichts, ich habe eine Treiber-Diskette. Diskettenlaufwerke sind zwar out, aber vorsichtshalber habe ich eins mit USB-Anschluss behalten, welches vom BIOS auch erkannt wird. Doch bei Microsoft steht es nicht auf der Kompatibilitätsliste. "Windows hat viele Treiber..." vollständig lesen »
Wegen eines Computerspiels wollte ich mein Windows XP (manche sagen: das "beste" Windows aller Zeiten) flott machen. Seit einem Festplattentausch und Neupartitionierung schmeißt mich das nämlich nach der Anmeldung direkt wieder raus. Nach dem Löschen der Datei
wpa.dbl fragte es zwar höflich, ob ich die "Aktivierung" wiederholen wolle, meldete mich aber trotzdem wieder ab.Die Installations-CD erkennt meine SATA-Festplatten nicht. Macht nichts, ich habe eine Treiber-Diskette. Diskettenlaufwerke sind zwar out, aber vorsichtshalber habe ich eins mit USB-Anschluss behalten, welches vom BIOS auch erkannt wird. Doch bei Microsoft steht es nicht auf der Kompatibilitätsliste. "Windows hat viele Treiber..." vollständig lesen »
Geschrieben von datenritter
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21:56
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Sonntag, 2. März 2008
Was man nicht sieht...
Im Artikel "Notbesteck für unterwegs" in c't 5/2008 auf Seite 116 las ich den Tipp, dass man die Optionen des Windows Explorers, Systemdateien vor dem User zu verstecken, nutzen soll, damit dieser sie nicht versehentlich löscht.
Na das ist doch mal ein fundiertes Sicherheitskonzept!
Na das ist doch mal ein fundiertes Sicherheitskonzept!
Geschrieben von datenritter
um
08:13
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